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Die „Artilleriegruppe“

In den Monaten August bis Dezember 1982 wurde in der "Schmiede Pälmke" eine KANONE gebaut:

  • Fahrgestell: ehemaliger Feuerwehr-Schlauchwagen vom KW Gersteinwerk
  • Rohr: ehemaliges Kesselrohr Block D/E vom KW.

Die Montage wurde von den folgenden Schützenbrüdern durchgeführt:

  • Heiner Gorschlüter
  • Dieter Hölscher
  • Josef Lodensträter
  • Bernd Mürmann
  • Hans Mürmann
  • Bernhard Pälmke
  • Reinhard Sperlich
  • Theo Stork
  • Günter Tingelhoff
  • Rudi Wessel

Der "Betrieb" der Kanone erfolgte mit Gas und Sauerstoff. Das Gemisch wurde mit Zündkerzen, Zündspule und Batterie elektrisch gezündet. Die ersten "Schussversuche" brachten hervorragende Ergebnisse, sie waren in Stockum kaum zu überhören.

Im Januar 1983, anlässlich der Generalversammlung des Schützenvereins wurde die "KANONE" dem interessierten Publikum vorgestellt. Als Zugfahrzeug dient seither der Traktor "Schlüter – Baujahr 1952". Er wurde gestellt von Heiner Gorschlüter.

Die vorgenannten "Baubeteiligten" sowie Adolf Dahlkamp, Werner Feldmann und Ludger Rasche bildeten unter der Führung von Günter Tingelhoff fortan die "Artilleriegruppe" im Schützenverein Stockum.

Im Frühjahr 1984 wurde der "Mannschaftswagen" der Artilleriegruppe gebaut. Die Werkstatt war wiederum bei Pälmke. Ein ausgemusterter Bauwagen lieferte hierzu das Fahrgestell. Die Größe wurde so gewählt, dass alle Artilleriegruppen-Mitglieder einen Sitzplatz sowie eine Getränkeablage vorfinden.

Im Jahr 2002 wurde die Kanone umgebaut. Als "Betriebsmittel" dient nunmehr Propangas (statt Gas und Sauerstoff) mit einer halbautomatischen, elektrischen Zündung.

Jürgen Grundmann, Hans Hische, Gotthard Lodensträter und Ludger Mennigmann vervollständigten zwischenzeitlich die Artilleriegruppe, die seit Januar 1988 von Heiner Gorschlüter angeführt wird.